LAUFKRAFTWERK JETTENBACH/INN
21 Steuerschränke für Renaturierungsprojekt
Im Auftrag der VERBUND Innkraftwerke GmbH Töging hat die EFK-Industrietechnik ein erfolgreiches Teamplay zusammen mit unserem Burghauser Schaltanlagenbau absolviert und die elektrotechnische Komponente eines Renaturierungsprojekts am VERBUND-Kraftwerk Jettenbach (Lkr. Mühldorf) beigesteuert.
Im Rahmen des von Juli bis Oktober 2025 laufenden Projekts mussten 21 KES-/Edelstahl-Steuerschränke für die Kanaleinlaufschütze des Kraftwerks sowie Umbauarbeiten an einer Fischtreppe vorgenommen werden. Die Planung und der Schaltanlagenbau fanden unter der Projektleitung von Andreas Kahlhammer statt. Der Austausch der Bestandsschränke und die Montage der neuen Schaltschränke erfolgten durch ein erfahrenes EFK-Industrietechnikteam, federführend dabei Projektmanager Wolfgang S. und Bauleiter Tobias H..
Tobias beschreibt die besonderen Herausforderungen des Auftrags: „Die Anlieferung der Schaltschränke musste ´just in time` erfolgen. Das Einbringen und Tauschen der Edelstahl-Schaltschränke auf der Wehranlage wurde in enger Abstimmung mit dem Kraftwerksbetrieb vorgenommen. Erschwerend hinzu kamen die Witterung und der Wasserstand bei beengten Platzverhältnissen. Zudem musste je getauschter Einheit täglich eine Inbetriebnahme mit dem Auftraggeber vorgenommen werden!“
Für Projektmanager Wolfgang S. demonstrierte das Projekt „ein top Zusammenspiel von Schaltanlagenbau und Montage in täglicher Abstimmung“. Man habe den Kunden VERBUND durch perfekte Abwicklung und durch das Kreutzpointner-Leistungsspektrum – mit Termintreue, Qualität und Abstimmung – überzeugen können.
Renaturierungsprojekt vorangebracht
Die 21 Schaltschränke „Made by Kreutzpointner“ dienen nun der Regulierung des Wasserstandes im Innkanal sowie der Restwassermenge in den Inn. Außerdem kann mit ihnen die Wasserversorgung an der Fischwandertreppe gesteuert werden. Damit kann VERBUND ein vor Ort laufendes Renaturierungsprojekt weiter voranbringen.
INFO: Das VERBUND-Kraftwerk „Triebwerk Jettenbach“ wurde 2004 mit zwei Kaplanturbinen fertiggestellt und eröffnet. Die Turbinen haben eine Leistung von 5 MW und erzeugen im Durchschnitt circa 29 GWh Strom pro Jahr. Die Turbinen geben ein Restwasser von 35 bis 50 m3/s in das ursprüngliche Flussbett ab.


