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Nahwärme-, Strom- und Notstromversorgung

Ein Krahn hebt einen Trafo vor einer großen Halle, die sich aber noch im Bau befindet.
Planung und Ausführung für die Energieversorgung des Heizwerks von Straßlach-Dingharting mit kundenseitiger Trafostation.

FÜR GEMEINDE STRASSLACH-DINGHARTING

Nahwärme-, Strom- und Notstromversorgung

Eine zentrale Energieversorgung der Zukunft im Kommunalbereich mit Kreutzpointner-Knowhow: Für die Planung und Realisierung der Nahwärme-, Strom- und Notstromversorgung der Gemeinde Straßlach-Dingharting (Landkreis München) wurde Kreutzpointner beauftragt. Seit Ende 2024 läuft das gemeinsame Projekt unserer drei EFK-Geschäftsbereiche Ingenieurtechnik, Industrietechnik und Schaltanlagenbau, das für Kreutzpointner ein großes Potential birgt, um sich in diesem zukunftsträchtigen Bereich spezialisieren zu können. 

In Straßlach-Dingharting entsteht derzeit ein neues Heizwerk als zentraler Baustein für die zukünftige Energieversorgung der Gemeinde. Das Projekt umfasst neben der Wärmeversorgung auch die Strom- und Notstromversorgung mehrerer kommunaler Liegenschaften. Auftraggeber ist die Gemeinde Straßlach-Dingharting gemeinsam mit ihrer Infrastrukturgesellschaft. Die Leitung ETGA liegt bei Franz Wierer, als Bauleiter ETGA Benedikt Enggruber. Die Detailplanung der Stromversorgung nahm Christian Eder ETGA vor. Kreutzpointner Ingenieurtechnik (ETGA) ist für die Planung der elektrischen Infrastruktur verantwortlich. Gestartet ist das Projekt im Dezember 2024. Aktuell wird die zentrale Versorgung der Liegenschaften ausgeführt. Dabei sind wir neben der Planung auch mit der Objektüberwachung beauftragt.

Umfangreiche Leistungspalette

Zum Leistungsumfang gehört die komplette Planung der Elektroinstallation im Heizwerk sowie die Energieversorgung über eine kundenseitige Trafostation. Gemeinsam mit den Kreutzpointner-Geschäftsbereichen Industrietechnik und Schaltanlagenbau wurde die Trafostation ebenfalls geliefert. Der Schaltanlagenbau übernahm dabei den Bau der NSHV, UV und EDV-Verteiler. Die Industrietechnik erstellt den kompletten Innenausbau, die Verkabelung, Verdrahtung und die Inbetriebnahme.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Strom- und Notstromversorgung der gemeindlichen Gebäude, die über das Heizwerk mitversorgt werden. Ergänzend dazu werden Photovoltaikanlagen geplant – unter anderem für das Heizwerk selbst und das Bürgerhaus. Die Planung dieser Anlagen ist eng mit der zentralen Stromversorgung der kommunalen Bereiche verzahnt.

Technische und örtliche Besonderheiten werden berücksichtigt

Technisch bringt das Projekt einige Besonderheiten mit sich. So darf weder aus dem Notstromaggregat noch aus den PV-Anlagen Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden. Dadurch müssen Erzeugung und Verbrauch exakt aufeinander abgestimmt werden. Für den Testbetrieb des Notstromaggregats heißt das zum Beispiel, dass ausreichend interne Verbraucher zugeschaltet werden müssen. Gleichzeitig müssen PV-Überschüsse vor Ort genutzt oder entsprechend geregelt werden.

Auch die Entfernungen spielen eine Rolle: Der längste Kabelweg zwischen Trafostation und Verbrauchern liegt bei rund 500 Metern und wird ebenfalls notstromfähig ausgeführt. Aus Sicht des Projektteams bietet das Vorhaben eine gute Möglichkeit, das eigene Leistungsspektrum weiter auszubauen – insbesondere im Bereich Trafostationen, Nulleinspeisung und Lastenmanagement.

Erweiterung des Knowhows und des Leistungsspektrums

Mit dem Heizwerk in Straßlach-Dingharting begleitet Kreutzpointner ein kommunales Projekt, das mehrere Energiebausteine miteinander verbindet und damit neue Anforderungen an Planung und Umsetzung stellt. Für den Leiter der Geschäftsbereiche Ingenieurtechnik und Schaltanlagenbau, Alois Achleitner, stellt das Projekt somit „eine wertvolle Erweiterung unseres Leistungsspektrums und unseres Knowhows von Planung bis Ausführung im Bereich Energietechnik dar. Und es stellt auch unsere bereichsübergreifende Schlagkraft unter Beweis.“

Zwei Herren in Warnkleidung stehen vor dem Krahn, der gerade eine Trafostation auf Position bringt.
Andreas Kahlhammer (li.) vom EFK-Schaltanlagenbau und Benedikt Enggruber vom EFK-Engineering überwachen die Einbringung des Trafohauses.

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