MÜNCHEN-GESCHÄFT EXPANDIERT
Eurofighter-Triebwerksprüfstand mit EFK-Knowhow
Unsere EFK-Geschäftsbereiche Ingenieurtechnik, Schaltanlagenbau und Industrietechnik meisterten im Auftrag der MTU Aero Engines ein anspruchsvolles Projekt: Die elektrotechnische Ausstattung der Medienversorgung und Infrastruktur eines Prüfstands für das Triebwerk des Eurofighters EJ200 am MTU-Standort München. „Es freut uns besonders, dass unser Stammkunde MTU bei so anspruchsvollen Aufträgen immer wieder auf die Expertise von Kreutzpointner zurückgreift“, freut sich Projektmanager Thomas Spießberger vom Engineering.
Die Prüfstände der MTU Aero Engines in München sind ein hochspezialisierter Bereich, in dem Luftfahrtantriebe, deren Komponenten und Bauteile unter realitätsnahen Bedingungen getestet und validiert werden. Unter anderem werden die Triebwerke einer Langzeitbelastung zur Prüfung der Lebensdauer unterzogen oder auch eine Fremdkörperaufnahme (Vögel, Eis, Sand, Wasser) simuliert.
Leistungs-Portfolio von drei Kreutzpointer-Bereichen
Der Projekt-Leistungsumfang der drei Kreutzpointner-Geschäftsbereiche beinhaltete für unser Engineering-Team mit Projektleiter Christian Kirchhammer das Basic-Engineering, die Visualisierung und Alarmauswertung mittels Siemens WinCC und das Hardware Detail-Engineering. Unterstützt wurde Christian von Matthias Poschinger (Software-Engineering) und Christian Sigl (Hardware-Engineering). Zwei Fachkräfte unseres Burghauser Schaltanlagenbaus fertigten fünf neue Leistungs- und Steuerschränke. Ein EFK-Industrietechnikteam unter der Leitung von Klaus Hartsperger führte vor Ort eine komplett neue Verkabelung und die Anschlusstechnik durch. Abgeschlossen wurde das Projekt mit einem Loop-Check, mit der Funktionsinbetriebnahme sowie mit der hoch anspruchsvollen Abnahmeprozedur in Zusammenarbeit mit der MTU.
Christian Kirchhammer lobt „die gute Zusammenarbeit innerhalb der EFK-Geschäftsbereiche“ und betont, dass der Projekterfolg nur möglich gewesen sei aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem Kunden. Thomas Spießberger bewertet den Auftrag als „absolut interessantes Projekt auch für unsere dabei involvierten EFK-Mitarbeiter – wann bekommt man schon die Gelegenheit einen Eurofighter-Antrieb aus nächster Nähe zu sehen?“


