FÜR NEUBAU MODERNSTE KINDERKLINIK EUROPAS IN MÜNCHEN
Größtes Schwachstrom-Projekt der Kreutzpointner-Geschichte
Ein Mega-Projekt mit gewaltigen Dimensionen für unsere EFK-Gebäudetechnik hat im Mai in München begonnen: Für das „Neue Hauner“, den 600-Mio.-Neubau der Haunerschen Kinderklink am Campus Großhadern des LMU-Klinikums, setzt Kreutzpointner das bislang größte Schwachstromprojekt der 103-jährigen Firmengeschichte um. Die komplette Infrastruktur und Einrichtung der Kommunikations- und Sicherheitstechnik auf einer Fläche von insgesamt 37.000 Quadratmetern für rund 500 Zimmer und das Rechenzentrum des Klinikums, muss bis Ende 2029 geplant, installiert und in Betrieb genommen werden. Das Auftragsvolumen bewegt sich im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich.
Das „Neue Hauner“ entsteht auf dem Campus Großhadern des Klinikums der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) als modernste Kinderklinik Europas. Spatenstich war 2023. Der rund 600 Millionen Euro teure Neubau wird voraussichtlich Ende 2029 oder 2030 den Betrieb aufnehmen und die historischen Räume in der Innenstadt ersetzen – diese sind seit Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt gewesen als „Haunersche Kinderklinik“, als ältestes und traditionsreichstes Kinderkrankenhaus Bayerns. Seit 1886 gehört die Einrichtung als Universitätskinderklinik zur LMU München.
Beauftragt wurde die EFK-Gebäudetechnik vom Staatlichen Bauamt München. Das Mega-Projekt bewältigt ein in Spitzenzeiten bis zu 20 Gebäudetechniker umfassendes Team mit Projektmanager Andreas Schröpfer (auch Bauleitung) sowie den Bauleitern Norbert Kroner und Thomas Brandt.
Das Leistungsspektrum umfasst die komplette Infrastruktur der Kommunikations- und Sicherheitstechnik der „Neuen Hauner“: Rund 500 Zimmer mit einer Gesamtfläche von gut 37.000 m² müssen von den Kreutzpointner-Gebäudetechnikern ausgestattet werden. Zudem ist eine Kollisionsplanung zu den zahlreichen gleichzeitig laufenden Nebengewerken der technischen Gebäudeausstattung notwendig.
Übersicht Materialanforderungen
- Großes Rechenzentrum, 60 IT-Verteiler mit Kaltgang-Einhausung
- Übrige Sicherheitstechnik in IP-Technologie
- 3.500 Brandmelder
- 200.000 m Fernmeldeleitungen
- 400.000 m Duplex-Datenkabel mit RZ 87 IT-Unterverteiler
- Multirohrnetz zur Bestandsanbindung
- 19.000 Spleiße Glasfaser
- 11.000 Anschlüsse LAN
- 105 IP Kameras
- 95 IP Sprechstellen
- 13.000m Glasfaserkabel
„Ganze Schwachstrom-Technik aus einer Hand“
Projektleiter Andreas Schröpfer charakterisiert den Mega-Auftrag als „sein größtes Schwachstrom-Projekt in der Kreutzpointner-Gebäudetechnik. Spannend sind dabei die hohen Kupferpreisschwankungen und die hohe Kostenentwicklung in der Energiesparte, die wir ständig mit einkalkulieren müssen“. Für Gebäudetechnik-Geschäftsbereichsleiter Christian Greil ist die „Neue Hauner“ eine „super tolle Referenz – wir können hier die ganze Schwachstrom-Technik aus einer Hand bieten.“

